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Regionales Berufsbildungszentrum Soziales, Ernährung und Bau der Landeshauptstadt Kiel

 
 
 

Schulversuch an der Fachschule für Sozialpädagogik

Veröffentlicht am 17. November 2011 um 17:59 Uhr

An der Fachschule für Sozialpädagogik im Ausbildungsgang zur Erzieherin/zum Erzieher läuft seit dem Schuljahr 2010-11 ein sogenannter Schulversuch. Erprobt wird im Rahmen dieses Versuches die Verkürzung der Ausbildung um ein Jahr.

 Das Angebot richtet sich an Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten, deren Abschlusszeugnis an der Berufsfachschule für Sozialpädagogik einen Notendurchschnitt von 2,4 und besser aufweist.
Die Absolventinnen und Absolventen treten in das zweite Ausbildungsjahr (Mittelstufe) der Fachschule ein und erhalten bei erfolgreichem Verlauf bereits nach zwei Jahren den Abschluss als Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher.
So bietet sich hier für die betreffenden Schülerinnen und Schüler die attraktive Herausforderung einer Ausbildungsverkürzung an. Für die Träger sozialpädagogischer Einrichtungen, speziell im Elementarbereich, wiederum könnte ein Vorteil sein, dass kompetenter beruflicher Nachwuchs schneller auf dem Arbeitsmarkt verfügbar ist.
Einen kleinen Einblick in den neuen, gestrafften Unterrichtsalltag aus  Schülerperspektive vermitteln die Beiträge von Schülerinnen und Schülern der aktuellen Mittelstufe. (siehe Kommentare)

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Kategorien: Neuigkeiten

12 Reaktionen zu “Schulversuch an der Fachschule für Sozialpädagogik”

  1. Kimberley schrieb am 17. November 2011 um 18:03 Uhr:

    Wow. Nur zwei Jahre Erzieherausbildung. Eines der ersten Dinge an die man denkt: keine bzw. nur sehr wenig Wiederholung. Aber nein, auch in der 2-jährigen-Ausbildung macht man die Erfahrung der Wiederholungen. Zuerst ist man vielleicht nicht so begeistert, doch eines merkt man sehr schnell wir kommen alle von den unterschiedlichsten Schulen. Was für mich Wiederholung ist, ist für die anderen neu und was für sie Wiederholung ist, ist für mich neu. Mittlerweile denkt man gar nicht mehr daran, dass Wiederholungen langweilig sind, denn das sind sie hier nicht. Man erfährt doch ziemlich viel neu und bemerkt, dass die Themen der SPA-Ausbildung noch weit reichender sind als gedacht. Ich möchte euch ein paar Beispiele geben…vielleicht erlebt ihr auch den aha-Effekt:

    – Doing-Gender
    – Die Funktionen einer Synapse
    – Die Bindungstypen
    – Aufgaben eines Spielleiters/einer Spielleiterin
    – Methodisch-didaktische Planung

  2. Ramona schrieb am 18. November 2011 um 17:05 Uhr:

    Wie alles anfing…

    Als ich den Brief bekam, in dem drin stand, dass ich nicht nur an der Schule angenommen wurde, sondern auch am Schulversuch teilnehmen durfte, war die Freude riesig. Jedoch hatte ich eine weitere interessante Zusage und ich konnte mich bis zum Morgen des ersten Schultages nicht entscheiden welche Schule ich denn nun besuchen sollte. Nach einer schlaflosen Nacht war die Aufregung dann natürlich umso größer. Hatte ich die richtige Entscheidung getroffen? Als alle Schülerinnen und Schüler für unsere Klasse dann aufgerufen wurden trafen wir uns zusammen um gemeinsam mit Orangensaft aus Sektgläsern anzustoßen. Die Begrüßung war sehr freundlich und ich fühlte mich sofort wohl. Am nächsten Tag stellten sich alle mit Hilfe einer ganz persönlichen „Ich-Tasche“ vor. Jeder brachte Dinge mit, die seine Hobbies, Vorlieben oder Charaktereigenschaften widerspiegelten. Das war eine interessante Möglichkeit die neuen Klassenkameraden kennen zu lernen und brach das Eis. Nun ist eine ganze Zeit wie im Flug vorüber gegangen doch das Gefühl, eine goldrichtige Entscheidung getroffen zu haben hält bis heute an und ich bin gespannt was noch auf uns „Versuchskaninchen“ zukommen wird.
    Ramona

  3. Lisa schrieb am 18. November 2011 um 20:56 Uhr:

    Ein erlebnisreicher Tag im Hochseilgarten Altenhof für unsere Klasse

    Der Natur-Hochseilgarten Altenhof bei Eckernförde war am 01. September 2011 von 9:00- 13:00 Uhr Veranstaltungsort des Teamtrainings unserer Klasse FS11f.
    Der Tag stand unter dem Motto „ Lernen mit Kopf, Herz und Hand“.
    Bis 9:00 trafen wir Schüler und die beiden Lehrkräfte im Natur-Hochseilgarten Altenhof ein und schon begann der erlebnisreiche Tag.
    Das Tagesprogramm begann mit einer Vorstellungsrunde, inklusive unseren Erwartungen an den gemeinsamen Tag.
    Es folgten verschiedene Kooperations- und Interaktionsaufgaben, bei denen die Stärkung unserer Klassengemeinschaft und die Vermittlung von sozialen Kompetenzen, die Hauptziele waren.
    Die Übungen fanden am Boden und in der Höhe statt, wir ertasteten unsere Grenzen und viele Schüler überwanden diese sogar.
    Während der Pause stand für uns ein Buffet bereit, zu dem jeder von uns einen Beitrag geleistet hatte.
    Der letzte Programmpunkt war gegen 13:00 die Reflexionsrunde, alle schilderten ihre persönlichen Eindrücke des Tages und jeder hatte die Möglichkeit Lob und/oder Kritik zu äußern.
    Wir waren uns einig, dass dies ein Tag an und in der Natur, mit viel Freude, Spaß und Spannung und vielen neuen Erfahrungen war, den wir so schnell nicht vergessen werden.

  4. Jana schrieb am 19. November 2011 um 10:25 Uhr:

    Strahlender Sonnenschein, dass die Sommerferien jetzt wirklich zu Ende sind
    habe ich noch nicht ganz verstanden.Einige bekannte Gesichter, bei dem Chaos auf dem Schulhof ist man wirklich froh,sie zu sehen.
    Dann geht’s auch schon los: Die Klassen werden aufgerufen. Hier fängt es schon an. „Schulversuch… etwas besonderes…“ Sind wir wirklich besonderer als der Rest der Meute? Kann ich mir nicht vorstellen.
    Mit großen Erwartungen gehe ich, zusammen mit 14 anderen Menschen, einige kenne ich schon, einige noch nicht, in den Klassenraum. Ein „Sektempfang“ mit Fruchtsaft, irgendwie passt das zum Königsweg. Warum? Das weiß ich auch nicht genau.
    Die ersten Tage verlaufen so, wie „erste Tage“ meist verlaufen. Kennlernspiele über Kennlernspiele, die ersten Überraschungen,
    „Enttäuschungen“ (Was? So viel Unterricht?). Auch die ersten Kontakte werden geknüpft.
    Werden unsere Erwartungen, Wünsche, Träume in Erfüllung gehen?

  5. Julia schrieb am 19. November 2011 um 10:48 Uhr:

    Durch verschiedene Unterrichtsmethoden unserer Lehrer wird der Unterricht nie langweilig. Wenn wir einmal nicht so gut drauf sind, so schaffen es die Lehrer immer wieder aufs neue uns zu Motivieren. Denn mit jedem Lehrer kann man wirklich viel Spaß haben und auch mal einen Witz machen. Unsere Lehrer geben uns die Chance viel selbständig zu arbeiten und bereiten uns gut auf bevorstehende Klausuren vor. Sie stehen uns bei allem auftretenden Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Auch unser Lehrerteam in SOTP ist sehr hilfreich, da dieses sich gut ergänzt und wir so noch mehr Unterrichtsstoff vermittelt bekommen können. Gerade dadurch das wir die Unterstufe übersprungen haben, fällt ein bisschen mehr Unterrichtsstoff an. Dieser wird von unseren Lehrern gut vermittelt, sodass wir gar nicht merken was zur Unterstufe und was zur Mittelstufe gehört.

  6. Annika schrieb am 19. November 2011 um 14:49 Uhr:

    Kreativität – ein Meer aus Farben!

    Montag, 8 Uhr, Kunst- und Werkerziehung. Der Tag beginnt und das sehr farbenfroh! “Geht in euch, hört der Musik zu und versucht es zuzulassen.” Malen nach Musik ist nur ein Thema unseres Unterrichts. Verfremdungsarbeiten, abstrakte Kunst und vieles mehr gehören dazu und natürlich alles sehr Praxisnah. Im Musikunterricht heißt es dann Bewegung. Rumsitzen gibt’s so gut wie nie, denn Musik erhält die Lust an Bewegung und bringt viel Spaß! Alles was wir lernen wird sofort ausprobiert und den Unterrichtsstoff erarbeiten wir uns, gemeinsam mit den Lehrern, durch unser gemeinsames Tun. Am Ende unseres musisch- kreativen Tages wird gespielt. Das Fach Spiel zeigt uns, wie wir als Spielleiter die Gruppe begleiten können und natürlich werden viele alte und auch neue Spiele ausprobiert. Ein Tag voller Bewegung, Spaß und Kreativität der wirklich jeden anspricht und animiert! Manche Dinge muss man einfach ausprobieren um sie zu verstehen!

  7. Per schrieb am 19. November 2011 um 14:54 Uhr:

    Schon zu Beginn der Ausbildung wurde deutlich, dass wir ein herzliches Lehrerteam zugelost bekommen haben. Dies wurde durch eine nette Runde beisammen deutlich. Zusammen mit zwei Lehrerinnen besuchten wir einen Hochseilgarten, um das Team aufzubauen und zu stärken, was uns allen großen Spaß bereitet hat. Auch die anderen Fachlehrer sind bei uns beliebt und machen einen kompetenten Eindruck ;-) Alles in allem haben wir viele gute Lehrer, mit tollen Unterrichtsideen und sichtlich viel Spaß am Unterrichten.

  8. Lena schrieb am 19. November 2011 um 18:02 Uhr:

    Meine ersten Eindrücke vom Schulversuch

    Eine Freundin erzählte mir, dass sie sich bei einem Schulversuch in Kiel beworben hatte und ich dieses doch auch einmal tun sollte. Zuerst war ich etwas skeptisch. SCHULVERSUCH? Was soll das denn sein?

    Ich recherchierte im Internet danach, fand aber keine Informationen. Irgendwie packte es mich dann doch und ich bewarb mich auf diese 2-jährige Ausbildung.

    Wir wurden nett von unserer Klassenlehrerin empfangen, welche mit uns auf die nächsten 2 Jahre angestoßen hatte. (Natürlich mit Orangensaft )

    Doch nach ein paar Kennlernspielen zu Beginn ging es mit dem neuen Lernstoff, den Klausuren und Präsentationen los. – und dieses nicht zu knapp- Doch wenn man eine sehr eifrige Schüler/in ist und gerne seine Freizeit für die Schule opfert ist man hier genau richtig. Hier kommt keine Langeweile auf.

    Bisher erlebte ich die Lehrer sehr engagiert und aufmerksam. Sie beziehen sich viel auf die Praxis und machen somit den Unterricht lebendig. -Obwohl 8 Stunden manchmal echt lang sein können.-

    Bist du zielstrebig, kreativ und hast dir schon einmal Gedanken gemacht, diese Ausbildung zu absolvieren? Dann bist du hier genau richtig!

  9. Pinar schrieb am 19. November 2011 um 18:07 Uhr:

    Was uns noch erwartet….. Ab Montag den 07.11.2011 bis zum 27.01.2012 werden wir ein 10 wöchiges Praktikum im Schulkindbereich absolvieren.In dem Zeitraum haben wir wir noch 2 Wochen Ferien.Dieses wird unser erstes Praktikum sein.Wir sind sehr gespannt was auf uns zukommt.Im Praktikum haben wir viele Möglichkeiten uns neue Kompetenzen anzueignen und auch zu festigen. Außerdem werden wir viele neue Erfahrungen sammeln und viel Spaß mit den Schulkindern haben. Im zweiten Schuljahr werden wir ein 20 wöchiges Praktikum im elementarbereich absolvieren. Im März werden wir eine fünf tägige Studienfahrt nach Berlin machen.Wir freuen uns alle schon darauf, weil wir die Gelegenheit bekommen uns untereinander nochmal anders wahrzunehmen.Wir wünschen uns viel Spaß und Vergnügen in Berlin.

  10. Alexandra schrieb am 20. November 2011 um 10:27 Uhr:

    In unserer Fachrichtung wird Kreativität ganz groß geschrieben und das stellen wir im Unterricht immer wieder unter Beweis. Nicht nur der Musisch-Kreative Bereich lässt uns freie Hand im Unterricht, sondern auch alle anderen Fächer legen Wert auf eigene Ideen und kreative Ausarbeitungen. Beispielsweise wird uns die Art und Weise eine Präsentation vorzustellen freigestellt. Seien es Plakate, Fotos, Videos, Sketche, Rollenspiele, Spiele oder andere Arten der Vorstellung, alle Ideen können verwirklicht werden und es ist für jedermann etwas dabei.
    Beispielsweise haben wir im Englischunterricht ein Rollenspiel zum Thema „job interview“ gemacht. Im Sportunterricht haben wir Sportstunden für unsere Klasse geplant, durchgeführt und reflektiert. Die Sporteinheiten haben wir unter dem Thema „Gleichgewicht“ durchgeführt und es war uns als Gruppe selbst überlassen, welche Materialien und Ideen wir für die Durchführung nutzen. Ein weiterer Einfall ist die Buchvorstellung in Kommunikation und Gesellschaft.
    In Gruppenarbeit haben wir unter dem Aspekt „Freundschaft“ verschiedene Bücher erarbeitet und konnten der Klasse unsere Ergebnisse vorstellen. Auch hier wurden der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

  11. Larissa schrieb am 20. November 2011 um 10:44 Uhr:

    Die Rituale in unserer Klasse

    Montags: “Dönerbrot mit Soße”-Tag am Rondeel für 1 €! ;-)
    Dienstags: Vorfreude auf das “Bergfest” und Großeinkauf bei Lidl…
    Mittwochs: Bergfest!!! Jeder (manchmal auf nur 2-3 Leute ;-) ) bringt was leckeres mit!
    Donnerstags: Der Freitag wird erwartet!
    Freitags: Wochenende!!! Jeder (oder auch 2-3 Leute) bringt was leckeres zum Naschen mit.

    Alex, Pinar und ich kippeln immer in den Pausen und grundsätzlich zur gleichen Zeit.
    Alex hat IMMER Bonbons mit und versorgt uns alle damit!
    Jana hat immer den “Mini-Locher” zur Hand ;-) !
    Jan braucht jeden Tag ‘nen Kaffee von Steiskal und Jana bringt ihren immer von Zuhause mit! … und ich bringe mir einen Tee mit.

  12. Franziska schrieb am 20. November 2011 um 15:03 Uhr:

    Erster Klassenausflug

    Am 1. September 2011 haben wir gemeinsam einen Ausflug in den Hochseilgarten in Altenhof gemacht. Dort machten wir ein erfolgreiches Teamtraining.

    Zu Beginn begrüßte uns der Teamleiter und stellte uns die erste Herausforderung vor, die wir als Klasse zusammen meistern mussten. Weitere Aufgaben folgten, wie z.B. das absolvieren eines Hochseilparkures bei der jeder eine entscheidende Rolle trug. Hierbei mussten wir unseren Klassenzusammenhalt, unsere Strategien und Kreativität unter Beweis stellen.

    Besonders emotional fand ich die Aufgabe, bei der jeder an seine eigenen Grenzen gehen konnte. Wir mussten alleine auf einen sehr hohen Baumstamm mit Sprossen klettern. Dort lag die Entscheidung bei uns. Wie hoch traue ich mich? Stelle ich mich ganz oben auf den Baumstamm und springe herunter? Natürlich wurde jeder von der Klasse unterstützt.

    Nach 4 Stunden voller Tatendrang, ließen wir den Ausflug mit einem leckeren Buffet ausklingen und machten uns wieder auf den Heimweg.

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