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Regionales Berufsbildungszentrum Soziales, Ernährung und Bau der Landeshauptstadt Kiel

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Johanniter bereiten angehende Erzieher auf den Ernstfall vor

Veröffentlicht am 24. August 2014 um 17:09 Uhr

ErsteHilfe (4)„Erste Hilfe“ und „Erste Hilfe am Kind“ – die FS12a weiß wie’s geht!

Es ist furchtbar, wenn sich ein Mensch in einer derartigen Notsituation befindet, dass es nötig ist, sofortige Maßnahmen entweder zur Stabilisierung des körperlichen Zustands oder sogar zur Wiederbelebung einzuleiten. Häufig sind die Ersthelfer verunsichert, zum Teil verängstigt und vor Allem nicht sachkundig. Nicht selten vergrößern sich die Hemmungen, sobald es sich bei den Verletzten um Kinder handelt. Damit wir, die zukünftigen Erzieher, in einer solchen Situation kompetent reagieren können, nehmen wir an einem Erste-Hilfe Kurs teil, der auch die Erste Hilfe am Kind umfasst.  Ganzen Artikel lesen …

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Neue Wege in der Erzieherausbildung

Veröffentlicht am 30. Juni 2014 um 23:35 Uhr

hoher BesuchGleich zwei Ministerinnen sind am Montag, den 30.06.2014 ins RBZ1 gekommen, genauer gesagt in die Fachschule für Sozialpädagogik am Königsweg. Grund für diesen hohen Besuch ist der Beginn einer Weiterbildungsmaßnahme für angehende Erzieherinnen und Erzieher. In Kooperation mit der Regionaldirektion Nord, der Bundesagentur für Arbeit, dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung wird die Maßnahme mit Mitteln der Arbeitsagentur durchgeführt. Start der Maßnahme ist der 01.09.2014.

AuditoriumMinisterin Waltraud „Wara“ Wende sprach von neuen Berufsperspektiven in der Erzieherausbildung und freute sich, dass die Nachfrage so groß ist. Der Ansturm auf die Weiterbildungsmaßnahme war größer als erwartet, insgesamt haben sich 150 geeignete Bewerberinnen und Bewerber für 75 Plätze an den Schulorten Kiel, Neumünster und Meldorf beworben. Wendes besonderer Dank ging an die Träger der Kindertageseinrichtungen, die bereit seien, die angehenden Erzieher im dritten Ausbildungsjahr als Sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten einzustellen. In den ersten beiden Jahren der Ausbildung komme die Agentur für die Sicherung des Lebensunterhaltes auf.
Die angehenden pädagogischen Fachkräfte müssen bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend gemeldet sein und die erforderlichen Voraussetzungen für den Erzieherberuf nachweisen, um von den Jobcentern und Arbeitsagenturen benannt zu werden. Es sei erfreulich, so die Bildungsministerin, dass unter den angehenden pädagogischen Fachkräften etwa ein Drittel Männer seien, da Männer in KiTas und auch Schulen wichtige Vorbilder für  Kinder seien. Ebenso entspreche die altersmäßige Streuung der Fachkräfte nicht nur dem Zeitalter des demographischen Wandels sondern sei auch für die Kinder von Bedeutung. Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher sind zwischen 24 und 52 Jahren alt.

Ihre Begeisterung von der Weiterbildungsmaßnahme zeigte auch Sozialministerin Alheit, die sich selbst als „KiTa-Ministerin“ bezeichnete. Die Landesregierung unterstütze die Träger, sie sieht die „Quereinsteiger“ in den Erzieherberuf als eine Bereicherung für die KiTas an. KiTas seien anerkannte Bildungseinrichtungen, in denen die Kinder von der Lebenserfahrung der pädagogischen Fachkräfte Gruppenbildprofitieren. 13.000 neue Plätze sind in Schleswig-Holstein bereits eingerichtet worden, 3.000 weitere sind in Planung und dafür werden gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Noch spreche man lediglich von einem Fachkräftebedarf und noch nicht von einem Mangel.
Margit Haupt-Koopmann von der Bundesagentur für Arbeit konstatierte hingegen, „uns fehlen die Erzieher“. Aufgrund des großen Interesses und der vielfachen Nachfrage werden weitere Maßnahmen folgen. Haupt-Koopmann betont, dass die Teilnehmer eine Berufswahl mit Perspektive getroffen hätten. Der Arbeitsplatz sei ihnen sicher. Sie ermutigte jedoch auch, ausbildungbegleitende Qualifikationen z. B. im Bereich Musik zu absolvieren, um die Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Die Begeisterung der Ministerinnen für die Weiterbildungsmaßnahme färbte auch auf die Teilnehmerinnen ab, die sich über die neuen Chancen am Arbeitsmarkt freuten. Teilnehmerin Petra Baasch findet, dass die Maßnahme ein großartiges Projekt sei, und ist dankbar, dass das Jobcenter ihr die Teilnahme an der Maßnahme ermöglicht. Baasch, gelernte Rechtsanwalts- und Notargehilfin, die sich bereits ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert, freut sich, dass sie jetzt eine adäquate Ausbildung im pädagogischen Bereich machen kann.

Bei dem Festakt waren auch die Schulleitung und Geschäftsführerin des RBZ1, Frau Grossmann, der Schulleiter der Elly-Heuss-Knapp Schule aus Neumünster, Herr Leppin, an der Maßnahme beteiligte Lehrkräfte und natürlich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend. Mit der Durchführung dieser neuen Weiterbildungsmaßnahme folgt das RBZ1 auch seiner Leitidee, dass Ausbildungsangebot „kundenorientiert“, d.h. an den sich ändernden Bedarfen von Schülerinnen und Schülern orientiert, weiter zu entwickeln. Neben den Festlichkeiten wurden den kommenden pädagogischen Fachkräften die ersten Eindrücke des Berufsalltags von Erzieherinnen und Erzieher vermittelt. In einem mit BegrüßungSchülerinnen und Schülern der Fachschule für Sozialpädagogik gedrehten Videofilm wurden verschiedene Situationen aus dem KiTa-Alltag gezeigt und von Lehrkräften kommentiert. Anschließend gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich noch einmal eingehend über den Verlauf und die Inhalte der Ausbildung zu informieren.
Dr. Susanna Swoboda

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Exkursion nach Lüneburg – zwischen pädagogischem Sitzkreis und deutscher Geschichte

Veröffentlicht am 13. April 2014 um 19:06 Uhr

FS12d-LG-2014-03-(12)Nach wochenlanger Planung, Organisation, Recherche und Sitzkreisen, in denen jede mögliche Frage gestellt und geklärt wurde, hieß es am 24. März für uns angehende Erzieher im zweiten Ausbildungsjahr im Schwerpunkt Heilpädagogik/Psychiatrie: Abfahrt Richtung Lüneburg. Aus dem geplanten Aufbruch gegen 8:30 Uhr wurde schnell 9:30 Uhr, aber als angehende Erzieher wissen wir: Störungen haben Vorrang. Ganzen Artikel lesen …

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‘Orpheus in der Unterwelt’ ein Theaterpatenklassenprojekt der FS13d

Veröffentlicht am 9. Dezember 2013 um 09:09 Uhr

Am 27. November besuchte die FS 13d der Fachschule für Sozialpädagogik im Kieler Opernhaus eine Aufführung der Operette „Orpheus in der Unterwelt“. Dieser Theaterbesuch war allerdings nur der krönende Abschluss eines spannenden Projektes. Die Klasse durfte nämlich dank der Bemühungen ihrer Lehrerin Frau Plate als sogenannte Patenklasse exklusiv den Inszenierungsprozess des Stückes begleiten. Die Eindrücke aus dieser Arbeit haben wir in einem kleinen Klassengedicht festgehalten, zu dem jeder und jede einen Vers beigesteuert hat. Alle Phasen des Projektes finden sich in dem Gedicht wieder: Die Entscheidung für das Stück, der Besuch einer Probe, ein Gespräch mit dem Regisseur, ein Blick hinter die Kulissen, ein Theaterworkshop und schließlich die Impressionen aus dem Besuch der Vorstellung:

Ein Klassengedicht

Oper oder ein Kindermärchen?
Ruhig für etwas Größere sollt es sein!
Protestieren wir gegen Grimms berühmtes Pärchen,
Heute wollen wir bei Orpheus rein!
Erstaunlich, wie viel Arbeit in so einem Stück doch steckt,
Unfassbar, wen man alles bei einer Probe entdeckt,
Sehr viel Chaos verbunden mit Struktur.

In dem Gespräch mit dem Regisseur haben wir endgültig Blut geleckt.
Nun soll es hinter die Bühne gehen:

Die Führung ließ uns alle verstehen
Ein Kostümfundus, der war nicht leer
Requisiten gab es mehr und mehr.

Unbeschwert, kompetent und adrett,
Näherten wir uns dem Bühnenparkett.
Theaterspielen fiel uns gar nicht schwer,
Eigentlich mochten wir es sogar sehr!
Rein kurz Garderobe und rauf auf den Platz,
Wer sitzt hier wo? Und schon ist die Bühne erwacht.
Enorm das Gesamtbild: Licht, Orchester, Kostüm, Schauspiel, Gesang,
Lustig war’s auch, selbst auf dem dritten Rang! – Fazit:
Tweet bei Twitter # tierisch toll:-)

Julius Schettel

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Mit Kielian Kiel entdecken

Veröffentlicht am 9. August 2013 um 09:51 Uhr

KN_2013-08-09_Mit Kielian Kiel entdecken KN vom 9. August 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Exkursion der FS12f zum Schokoladenmuseum “Chocoversum Hamburg” am 5. Juni 2013

Veröffentlicht am 20. Juni 2013 um 20:45 Uhr

von Marie Lenz
Am 5. Juni 2013 starteten wir vom Kieler Hauptbahnhof Richtung Hamburg. Nach einer unterhaltsamen Zugfahrt kamen wir nach weniger als 1,5 Stunden in der Hansestadt an und begannen, mit einigen nahrhaften Zwischenstops bei etlichen Bäckereien, das Chocoversum in der populären Innenstadt zu suchen.
Dort wurden wir von Nancy Wu, unserer Führerin an diesem Vormittag, begrüßt und mit einer Einleitung über die Herkunft der  Kakaobäume anhand einer Weltkarte in das Thema des Museums eingeführt.
Die 15 Meter hohen Pflanzen befinden sich somit ausschließlich in Äquatornähe, wo durchschnittlich 24-28 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von rund 70% vorherrschen.
Sie erklärte uns die Unterschiede zwischen den robusten und zahlreich vorhandenen Konsumkakaobäumen und den seltenen Edelkakaobäumen und zeigte uns die Verwendungsmöglichkeiten beider Arten auf.
Anschließend gingen wir zum Aufbau einer Kakaofrucht und deren Ernte über. Da das Produkt aufgrund seines Gewichts von maximal 700 Gramm am Stamm des Baumes wächst, werden die Früchte mit einer Machete abgeschlagen und bis zu 10 Tagen auf Bananenblättern getrocknet, um das enthaltene Fleisch zum ausschlaggebenen Gären zu bringen. Zwischendurch war es uns mehrmals erlaubt, das Rohprodukt zu kosten und wir stellten erstaunt fest, dass es nur entfernt mit dem Geschmack von fertiger Schokolade zu vergleichen war.
Außerdem wurden uns wichtige, geschichtliche Hintergründe der Entwicklung genannt und der Wert der Ware in den Vordergrund gestellt. So bekamen Menschen des Mittelalters für erst 10 Kakaobohnen  ein lebendes Kaninchen und für 200 Bohnen einen guten Sklaven.
Das Endprodukt Schokolade, welches heutzutage allgegenwärtig ist, wurde allerdings erst nach dem zweiten Weltkrieg für die Massenproduktion freigestellt.
Desweiteren zeigte uns Nancy den Ablauf einer Qualitätskontrolle der Kakaobohnen und führte das nötige Rösten in einer speziellen Maschine mit fast 160 Grad durch.
Angrenzend war es uns erlaubt, in einem Nebenraum des Museums eine persönliche Tafel Schokolade herzustellen. Hierzu gab es unterschiedliche Zutaten wie Krokant, Streusel und Gummibärchen, die wir in einen mit flüssiger Schokolade gefüllten Behälter individuell anrichteten. Anschließend leitete uns die Führerin zu den ausgestellten Mischmaschinen des Museums und erläuterte uns die Vorgehensweise der Verarbeitung der zu Pulver gemahlenen Kakaobohne. Auch hier war es uns gegönnt, zahlreiche Kostproben zu nehmen und wir konnten die geschmackliche Wandlung des Pulvers zum fertigen Produkt nachvollziehen.
Abschließend wurde uns die eigens verziehrte Tafel überreicht, welche wir selbstständig in transporterleichterne Folie verpackten (wobei uns das herrliche Sommerwetter jedoch den Rückweg unserer Ausbeute erschwerte und wir schweren Herzens einige Verluste der Schokolade beklagen mussten).
Über diesen Ausflug ist zu sagen, dass wir sowohl theoretischen, als auch praktischen Umgang mit der Schokolade und dessen Herstellung erleben durften. Die Führung hatte eine angemessene Struktur und Zeitaufteilung und nötiges Wissen wurde ansprechend vermittelt. Für Kinder- und Jugendgruppen werden entsprechend abgeänderte Führungen angeboten.
Aus diesem Grund empfehlen wir das Chocoversum an alle schokoladenverliebten Menschen weiter!

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Baggern im Segelcamp

Veröffentlicht am um 19:41 Uhr

Segeln1Am Donnerstag, den 16.05.2013 machten wir, angehende Erzieher/innen der Fachschule für Sozialpädagogik in Kiel, mit unseren Lehrkräften Frau Schierding und Herrn Schartenberg einen Ausflug an die Förde. Im Camp 24/7 bekamen wir bei schönstem Frühlingswetter Gelegenheit zum begleiteten Kuttersegeln und angeleitetem Beach-Volleyballspiel.
Zu Beginn versammelten wir uns im Segelcamp Camp 24/7, in dem wir unser betreuendes Fachpersonal kennenlernten. Norbert und Felix sollten mit uns eine kurze Segeltour unternehmen, während Moritz uns das Beach-Volleyballspiel näher bringen sollte. Dafür wurde unsere Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. In der Zeit, die die eine Gruppe auf dem Wasser verbrachte, blieb der Rest an Land und durfte sich auf dem Sandfeld austoben.
Beim Segeln auf der Kieler Förde wurden wir von den uns betreuenden Seglern mit fachmännischen Informationen, viel Humor und einem Hauch Seemannsgarn begleitet. Die Segeltour bot viel Gelegenheit für uns, auch selbst tätig zu werden. Angeleitet durch Felix und Norbert konnten sich die Schüler an Steuer und Leinen ausprobieren. Dabei wurde bei so einigen auch trotz des kalten Fahrtwindes die Lust am Segelsport geweckt.
Segeln2“Baggern? Das tu’ ich nur am Tresen”, antwortete eine Mitschülerin auf die Frage von Moritz, ob jemand sich etwas unter Baggern vorstellen könne. Nach dieser Aussage erschien es notwendig, dass uns erst einmal die Grundbegriffe des Volleyballs erklärt werden mussten. Anschließend gab es eine Einführung in die Technik des Pritschens und Baggerns und Zeit zum Üben in Paaren. Beim folgenden Spiel in Mannschaften, an dem sogar Herr Schartenberg teilnahm, stand der Spaß im Vordergrund, während Regeln großzügig ausgelegt wurden.
Der Tag im Segelcamp Camp 24/7 hat uns großen Spaß gemacht und wir bedanken uns bei Norbert, Felix und Moritz für die fachliche und freundliche Betreuung. Wir als Klasse sind uns einig, dass sich das Angebot gelohnt hat und auf jeden Fall weiter zu empfehlen ist.
Nils und Kristin, FS 10c

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Von Möwen, Menschen und Memory – querbeet durch kindliche Medienlandschaften

Veröffentlicht am um 19:30 Uhr

Projekt2Wir, die Klasse FS 11a, haben uns in der diesjährigen Projektphase an der Fachschule für Sozialpädagogik des RBZ1 mit dem Thema „Kinder und Medien unter Einbezug der Bildungsleitlinien des Landes Schleswig-Holstein“ beschäftigt.
Von Februar bis Mai haben wir uns in fünf verschiedenen Gruppen ganz unterschiedlich mit dem Thema befasst. Jede Gruppe hat sich dabei für einen anderen Zugang, ein anderes Themenfeld und eine dazu passende Querschnittsdimension aus den Bildungsleitlinien entschieden. Das Arbeiten mit dem  Begriff „Querschnittsdimensionen“ soll pädagogischen Fachkräften helfen, Differenzen zwischen Kindern wahrzunehmen und diese bei pädagogischen Angeboten zu berücksichtigen.
Marktstand-Kinder-Selbst-KoSobald unsere Projektskizzen standen, machten wir uns an die Arbeit und an die Umsetzung unserer Vorhaben. Hierfür besuchten einige Gruppen Kindertageseinrichtungen, andere setzten sich erst mit der theoretischen Basis auseinander und wieder andere reisten durch ganz Kiel. Bis Mai wurde viel gearbeitet, kreiert, ausprobiert, recherchiert und umgesetzt.
Am 13. Mai hat sich unsere Klasse für eine gemeinsame Präsentation aller Projekte in einem Marktplatz getroffen. Hierfür wurden wunderschöne Marktstände hergerichtet, die sowohl das Projekt wie auch das entstandene Produkt präsentieren sollten. Zusammen wurde der Marktplatz erkundet, sodass sich jeder einen ersten Eindruck von den Projekten machen konnte. Anschließend hat jede Gruppe vor der restlichen Gruppe ihren Marktstand und somit ihr Projekt vorgestellt.
Die erste Projektgruppe war die Gruppe von Katja Kunde, Corina Stahl und Stefanie Drössel.
„Der kleine Käfer“ ist eine Ergänzung zu der bekannten Dokumentations-Methode des Portfolios. Diese Gruppe hat die Querschnittsdimension der „Partizipationsorientierung“ in ihr Projekt integriert. Mit audiovisuellen Elementen hat die Gruppe versucht, eine neue Möglichkeit zu entwickeln, Portfolios zu gestalten. Hierfür haben sie Kindertageseinrichtungen besucht und dort zusammen mit den Kindern verschiedene Aktivitäten durchgeführt, die sie in einem audiovisuellen Portfolio festgehalten haben. Die Kinder haben dabei den Umgang mit den Medien, wie z.B. einer Kamera, erfahren. Dabei konnten sie sich selbst beobachten, erfahren und reflektieren.
Die zweite Projektgruppe war die Gruppe von Ricarda Bigale, Zuhal Kayabasi, Dörte Schönian und Karina Misyura.
Diese Gruppe hat in ihrem Projekt, „Nonverbale Kommunikation Inklusive(r) Spaß – Gebärdensprache als Mittel zu einer aktiven gleichberechtigten Lerngemeinschaft“, die Querschnittsdimension der „Inklusionsorientierung“ verarbeitet. In einem Memoryspiel, „Wer weiß was wo war?“, verknüpfen die Gruppenmitglieder auf sehr kreative und spielerische Weise Symbole der Gebärdensprache, die sie sich im Verlauf des Projektes angeeignet haben, mit dem bekannten Spiel Memory. Ähnlich wie in der bekannten Version von Memory geht es auch hier darum, die richtigen Pärchen zu finden. Allerdings ist es bei diesem Spiel mit der dazugehörigen Gebärdensprache verknüpft. Das Spiel beinhaltet verschiedene Schwierigkeitsstufen und ist zudem aus nachhaltigen Materialien von der Gruppe selber erstellt worden.
Die dritte Projektgruppe war die Gruppe von Anna Gabriel, Lina Petersen, Sabrina Schütt, Nadine Sturm und Erik Meyburg.
Unter Einbezug der Querschnittsdimension der „Partizipationsorientierung“ hat die Gruppe eine „Kinder-Selbst-Kontrolle“ für Kinderbücher geschaffen. Ein Prüfsiegel von Kindern für Kinder. Über einige Wochen hinweg ist die Gruppe in eine Kindertageseinrichtung gegangen und hat zusammen mit den Kindern Kriterien für ein gelungenes Kinderbuch erarbeitet und ein „Prüfsiegel“ entworfen. Im Vordergrund standen dabei die Meinungen und Interessen der Kinder. Um die Kriterien zu erstellen, hat die Gruppe verschiedene Kinderbücher mit den Kindern besprochen und dabei die Kriterien aufgegriffen, die den Kindern wichtig waren. In einem Kriterienkatalog, den die Gruppe dazu erstellt hat, können sowohl die Kinder wie auch die Erwachsnen überprüfen, ob sie einem Buch das „Prüfsiegel“ vergeben wollen.
Marktstand „Kinder-Selbst-Kontrolle“

Die vierte Projektgruppe war die Gruppe von Anja Reese, Isabell Szill, Lynn Hofmann und Judith Mannsfeld.
„Erleichterung des Unterschiedes zwischen Realität und Fiktion durch Förderung der Selbstwahrnehmung“ ist das Thema dieser Gruppe gewesen und befasst sich mit  der Querschnittsdimension „Lebenslagenorientierung“.
Die Gruppe hat sich intensiv mit den (negativen) Auswirkungen kindlichen Medienkonsums beschäftigt. Hierbei haben sie sich an den Medienthemen der Kinder, wie z.B. „Ninja Turtles“, orientiert. In einer Kindertageseinrichtung haben sie einen ganzen Aktionstag zum Medienthema „Ninja Turtles“ gestaltet. Der Aktionstag führte über viele verschiedene Bewegungsbaustellen, bei denen u.a. durch Rollenspiele das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden sollte. Die Kinder konnten in die verschiedenen Rollen der „Ninja Turtles“ schlüpfen und die Fiktion in der Realität nachempfinden.
Mit den Eltern thematisierte die Gruppe die Frage, was für negative Auswirkungen ein übermäßiger Medienkonsum hat und wie man dies ausgleichen kann.
Projekt1Die fünfte Projektgruppe war die Gruppe von Ann-Kathrin Wolf, Annika Stahl, Stine Schulz und Nina Riegmann.
„Guck mal! KIEL – Mit Kielian und Klara auf großer Entdeckungstour“ war der Titel ihres Projektes. Passend zur Querschnittsdimension der „Sozialraumorientierung“ hat diese Gruppe einen Fotobildband über Kiel erstellt. Die Gruppe hat dafür Kiel intensiv bereist und von den bekanntesten Orten Fotos gemacht. Mit den selbst entworfenen Maskottchen Kielian, die Möwe und Klara, der Seestern können die Kinder auf Entdeckungstour quer durch Kiel gehen,  mit Kielian zusammen Orte bereisen, Neues entdecken, Klara suchen und zum Experten ihrer Stadt werden. Mit der Fingerpuppe von Kielian, der Möwe können die Kinder direkt in Interaktion treten und kommunizieren.
Die Gruppe hat den Bildband über Kiel in einer Kindertageseinrichtung vorgestellt und hat ein sehr positives Feedback sowohl von den Kindern wie auch von den pädagogischen Fachkräften bekommen. Der Bildband bietet die Möglichkeit, mit Kinder aus dem Elementarbereich die Stadt Kiel spielerisch zu erleben, erkunden und zu erfahren.
Es sind fünf ganz unterschiedliche, individuelle, kreative und nachhaltige Projekte entstanden, auf die wir stolz sind und in denen viel Arbeit und Herzblut steckt. Es war ein langer, intensiver und arbeitsreicher Prozess, der uns in unserer pädagogischen Arbeit weitergebracht hat und uns darüber hinaus noch in unserem eigenen pädagogischen Handeln bestärkt hat.
Ann-Kathrin Wolf (FS11a)

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Leise klingelt’s im Wind

Veröffentlicht am 8. Juni 2013 um 10:15 Uhr

2013-06-08-Kieler-Express-Leise klingelts Kieler Express vom 8. Juni 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Blindes Kochen der FS 11f bei Birgit Taupitz

Veröffentlicht am 26. Mai 2013 um 12:15 Uhr

P1030875Alles endet wie es begann. Die FS 11f wurde am Mittwoch, den 21.05.13 von ihrer Klassenlehrerin Birgit Taupitz zum blind kochen eingeladen. Es wurde mit Saft in Sektgläsern, wie einst am ersten Schultag vor zwei Jahren angestoßen. Auch Dr. Susanna Swoboda und Carmen Nepple waren anwesend.
Die 14 angehenden Erzieher/innen bereiteten ein 3-Gänge-Menü zu, wobei die Hälfte der Schüler/innen durch Abdecken der Augen mit Schlafmasken und Ähnlichem, blind war.
Die Lebensmittel mussten gewaschen, geschnitten, gekocht, püriert, gewürzt und abgeschmeckt werden. Den „Blinden“ wurde viel Verantwortung übertragen, die Sehenden gaben ihnen Sicherheit und Hilfestellung in schwierigen Situationen.
P1030890Für die „Blinden“ war es zu Beginn sehr ungewohnt, da sie lernen mussten, sich ohne Sehen in einer Umgebung, die ihnen bisher noch unbekannt war, zu orientieren. Schnell konnten sie sich in die Rolle hineinfinden. Durch klare Absprachen und einen strukturierten Arbeitsplatz konnte das Kochen reibungslos ablaufen. Wenn Gegenstände und Personen ihren Platz änderten, führte es jedoch schnell zu Orientierungslosigkeit. Durch das Ausschalten des Sehsinns wurden die übrigen Sinne geschärft. „Als Alex mir den Apfel in den Mund steckte, war es eine Geschmacksexplosion“, so Claudia.
Schnell entwickelten die „Blinden“ konstruktive Lösungsstrategien, um sich weiterhin zurechtzufinden. Einige haben beispielsweise den Teller angehoben, um an dem Gewicht abzuschätzen, wie viel sich auf ihrem Teller befindet. Um das Glas nicht zum Überlaufen zu bringen, haben einige beim Einschenken den Finger ins Glas gehalten, um die Füllhöhe zu kontrollieren.
Die Sehenden hatten die Aufgabe auf die „Blinden“ zu achten und Verletzungen zu vermeiden. Sie mussten lernen, klare Anweisungen zu treffen, welche die „Blinden“ gut nachvollziehen konnten. Die Anweisung „Bring mal die Flasche in den Plastikmüll“, war für die blinden Schüler viel zu unklar. Für die Sehenden war es zum Teil genauso anstrengend wie für die „Blinden“. Sie mussten stets drauf achten, ihr eigenes Verhalten zu erklären, um den „Blinden“ Sicherheit zu geben, sowie jederzeit für den blinden Partner in Reichweite zu sein.
Als es an den unter Anderem von einer blinden Schülerin gedeckten Tisch ging, wurde aufgetischt. Diejenigen die blind gekocht haben, sahen nun zum ersten Mal was sie gezaubert hatten, denn die Schlafmasken wurden weitergereicht.
Für die zuvor Sehenden hieß es nun blind Getränke einschenken, angemessene Portionen auffüllen und aktiv am Tischgespräch teilnehmen, ohne etwas zu sehen.
Nach der Reflexion des Vormittages packten alle mit an, um aufzuräumen.
Die Klasse bedankt sich bei Birgit Taupitz für ihre Einladung und die Gastfreundlichkeit.
Es war eine einmalige Erfahrung und ein leckeres Essen.

Alexandra Speck, Claudia Mischke, Lisa Krug, Lena Lüth, Ramona Rehm
Fachschule für Sozialpädagogik, Klasse FS 11f

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